NaTourErlebnis Wildbeobachtung

Übernachtung in der Wildbeobachtungsstation Schwelentrup
Wildbeobachtungsstation Schwelentrup

Beobachten Sie in der Abenddämmerung das Wild auf den Flächen vor der Wildbeobachtungsstation Schwelentrup.

Treffpunkt ist an der Stallscheune in Schwelentrup, Försterei 9. Unser NaTourErlebnisführer bringt Sie zur Wildbeobachtungsstation Schwelentrup und übergibt Ihnen den Schlüssel und Ferngläser. Eine mobile Campingtoilette steht zur Verfügung. Essen, Getränke und Schlafsäcke sind bitte mitzubringen. 3 Iosmatten und zwei Klappliegen stehen zur Verfügung. Eine Thermoskanne mit warmen Wasser ist ggf. auch ratsam.

Das Angebot richtet sich an Familien und Erwachsene. Jugendliche unter 18 Jahren nur mit Erziehungsberechtigtem.

Die Wildbeobachtungsstation lädt zu einer einfachen Übernachtung mit Schlafsack in einer Holzhütte ein. Ein Frühstück kann auf Wunsch über eine naheliegende Pension angeboten werden.

Es handelt sich hier um ein echtes Naturerlebnis ohne Komfort. Sinn ist es, Wildtiere besser zu verstehen.

Kostenlos / Spenden willkommen.

Buchung bis 7 Tage vor dem Termin möglich.

Termine auf Anfrage über j.wisomiersky@kreis-lippe.de.

Erlebnisführung:
Dorf der Tiere – Einheit von Dorf, Mensch und Tier
Treffpunkt:
Stallscheune Schwelentrup
Termin:
-
Zielgruppe:
Familien und Erwachsene
Freie Plätze:
5
Zeitdauer in h:
12

Detaillierte Beschreibung

Tipps zur Wildbeobachtung

Sikawildgehege am Forsthaus

Rings um die Wildbeobachtungsstation herum leben viele Wildtiere. Feldhase und Rehwild sind häufig zu sehen. Schwarzwild (Wildschweine) ist sehr vorsichtig und in der Regel nur bei totaler Ruhe oder sogar nur nachts zu beobachten.

 

Wer erfolgreich Anblick haben möchte, muss einiges über die Lebensgewohnheiten der Tiere wissen. Das Wild führt ein recht regelmäßiges Leben. Es benutzt stets dieselben Wildwechsel und tritt häufig an derselben Stelle und zur gleichen Zeit zur Äsung aus dem Wald.

 

Wer die bevorzugten Äsungsflächen kennt, kann sich zur richtigen Zeit über Anblick erfreuen. Die meisten Tiere kommen nur früh morgens bei Sonnenaufgang oder abends in der Dämmerung aus ihrem Versteck oder sind sogar nur nachts aktiv.

 

Ein Tierfreund, der Wild beobachten möchte, sollte sich warm und wetterfest anziehen. Gerade abends oder früh morgens kann es richtig kalt und feucht sein. Muss man regungslos ausharren, kann das schnell unbehaglich werden.

 

Wer Wild beobachten möchte, muss leise sein. Jäger befreien ihre Pirschwege regelmäßig von Laub und Ästen, damit sie sich am Angehen auf den Ansitz nicht verraten. Lautes Reden und ruckartige Bewegungen sollten unbedingt vermieden werden. Rehwild z.B. sieht nicht besonders scharf reagiert aber auf Bewegung. Auch die Windrichtung muss stimmen. Haben die Tiere erstmal Witterung vom Menschen aufgenommen, klappt es nur selten mit einer Begegnung zwischen Mensch und Tier. Verhalten Sie sich also leise in der Wildbeobachtungsstation, vermeiden Sie Geräusche durch Betätigen von Tür oder Fenster und treten Sie leise auf den Holzboden.

 

Die Wildbeobachtungsstation auf dem Altarstein ermöglicht übrigens bei klarem Wetter einen Blick bis zum Höhenzug des Teutoburgerwaldes mit dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem daneben liegenden Sendemast Bielstein.

 

Informationen zu Rehwild, Dachs und Fuchs

Informationen zu Schwarzwild und Greifvögeln

Heimische Greifvögel

Blick aus der Wildbeobachtungsstation

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